Kirchentourismus

Kloster Calugara, Mönchskloster

Kirchweihfest: Mutter Gottes (1.Oktober)
Lage und Anfahrt: Ciclova Montana, Kreis Caras Severin

Kurzgeschichte: in der Nähe des Klosters hat es eine alte Einsiedelei gegeben. 1859 wurden in einer Höhle die Gebeine von einem Heiligen entdeckt sowie eine wundertätige Ikone der Mutter Gottes, von der berichtet wird, dass sie von Athos hierhergebracht wurde.
Der Stifter des Klosters war der der Mönch mit Priesterweihe, Alexie von Ciclova Montana. Dieser hat hier ein Kloster gebaut, weil er von dem Ort beeindruckt war. Das Kloster Calugara ist historisches Denkmal. Es wurde aus Steinen und Ziegelsteinen gebaut und hat ein Blechdach barocken Charakters. Im Naos befinden sich die Reliquien von dem Heiligen aus der Höhle. 1862 wurde ein Wohungstrakt gebaut und die Kirche wurde 1942 renoviert.



Nonnenkloster Vasiova

Kirchweihfest: Heiliger Ilie von der Wasserquelle (20. Juli)
Lage und Anfahrt: Bokschan, Kreis Caras Severin

Kurzgeschichte: Die Geschichte von diesem Kloster beginnt mit dem rechtgläubigen Nicolae Dragila von Resita Romana. Er stiftete einen Teil seines Vermögens dem Calugara Kloster (von Ciclova Romana). Damit sollte eine Mädchenschule gegründet werden und ein Kloster im Gladinovatal gebaut werden. Da er aber verstorben ist, wurde sein Wunsch von Macarie Gusca (einem Mönch mit Kirchweihe) erfüllt. 1903 beginnt der Bau vom Vasiovakloster in Bokschan unter seiner Leitung.
1938 wurde ein neuer Trakt hinzugebaut, wo die Wohnungen von den Nonnen eingerichtet wurden sowie eine Spinnerei.
Die alte Ikonostase und der Altar wurden 1947 von dem Maler Stefan Ionescu bemalt.
Erst nach 1989 ist das Kloster zu neuem Leben erwacht.



Nonnenkloster Slatina-Nera

Kirchweihfest: die Heilige Parascheva (14.Oktober)
Lage und Anfahrt: Sasca Montana, Kreis Caras Severin

Kurzgeschichte: Der Grundstein zu diesem Kloster wurde am 14. Oktober 1994 gelegt. Die Gründung vom Kloster wurde auf Initiative von dr. Chirila Ioan von der Heiligen Synode der Rumänischen Orthodoxen Kirche genehmmigt. 1994 hatte das Kloster nur drei Nonnen, die sich dafür eingesetzt haben, Geldmittel und Baumaterialien für das Kloster zu sammeln. Im selben Jahr begann der Bau von einer Holzkirche. Der Aufbau der Kirche erinnert an die Kirchen in der Moldau. 1995 hat man einen neuen Trakt hinzugebaut mit Schlafgemächern für die Nonnen.



Kloster Almaj-Putna

Kirchweihfest: Verklärung Jesu Christi (6.August)
Lage und Anfahrt: Prigor, Kreis Caras Severin

Kurzgeschichte: Die Anregung zum Bau von einem Kloster am Rande des Dorfes Putna kam von einem Bewohner dieses Dorfes, namens Luca Zavoianu, der auch das nötige Grundstück gestiftet hat. Am 6. August wurde der Grundstein zum Klosterbau gelegt.
Anfang März 1997 kam nach Putna der Priester Sava mit einigen Gehilfen. Er wurde zum Abt ernannt und übernahm die Verwaltung des Klosters. Bis das Kloster fertiggebaut wurde, wohnte er bei den Dorfbewohnern. Heute gibt es daselbst schon eine blühende Klosterwirtschaft mit Fischteichen; das geistliche Leben wird streng rechtgläubig geführt und gibt den Mönchen die innere Freiheit, die sie brauchen.



Nonnenkloster Brebu

Kirchweihfest: Mutter Gottes (1.Oktober)
Lage und Anfahrt: befindet sich an der Landstraße Resita - Caransebes, zwischen den Orten Soceni und Brebu. Das Kloster liegt auf einer Anhöhe von einer besonderen Schönheit.

Kurzgeschichte: Auf Initiative des Bürgermeisters von der Gemeinde Brebu, des Herrn Nicolae Pacurariu, wurde 1997 an dem Ort Valea Popii der Grundstein für den Bau eines Klosters gelegt. Bewohner der umliegenden Ortschaften haben mitgeholfen. Das Grundstück wurde von der Familie Toma Itariu gestiftet.
Der Bau von diesem Kloster (besser gesagt Nebenkloster) erfolgte in mehreren Etappen. Zuerst wurde ein Holzgebäude errichtet, in welchen die Nonnen wohnen konnten. Dann wurde die Kirche gebaut und die anderen Nebengebäude. Die Kirche steht auf einer Anhöhe und hat eine rechteckige Form.

Kloster Teius

Kirchweihfest: Die Entschlafene Mutter Gottes (15.August)
Lage und Anfahrt: Caransebes; (durch den Teius-Park; man überquert die Eisenbahnlinie in Richtung Nordosten; ungefähr 3km weit), Kreis Caras Severin

Kurzgeschichte: die Geschichte von diesem Kloster beginnt im Herbst des Jahres 1998, als die Gründungsgenehmigung von der Versammlung der orthodoxen Landeskirche erteilt wurde. Zum Egumen (Abt) wurde der Priester Justinian Tibil ernannt. Der Pfarrer Rusalin Simeria und sein Sohn Petru aus Caransebes haben ein Hektar Land für den Bau des Klosters gestiftet. Kurze Zeit darauf hat auch die Familie Ioana und Mihai Tomescu ein Hektar Land gestiftet. Die Grundsteinlegung erfolgte am 15. August, 1999. Die Kirche ist aus Holz wie in der Maramuresch.

Kloster(Nebenkloster) Piatra Scrisa

Kirchweihfest: Allerheiligen (Erster Sonntag nach Pfingsten)
Lage und Anfahrt: bei Armenis, zwischen Caransebes und Herkulesbad

Kurzgeschichte: Es gibt viele Sagen um die Entstehung des Klosters. Eine davon berichtet folgendes: beim Bau eines Eisenbahntunnels auf der Eisenbahnstrecke Caransebes - Orsova ist man auf eine auf einem Felsen bemalte Ikone gestoßen. An genau dieser Stelle sollte der Tunnel aus dem Gebirge rauskommen. Weil diese Ikone für die einheimische Bevölkerung eine große religiöse Bedeutung hatte, entschloss sich der Tunnelbauingenieur, den Tunnelverlauf zu verändern. So liegt der Ausgang des Tunnels einige Meter von der Ikone entfernt. Eine Aussage vom damaligen Bürgermeisters von Armenis (Grigorie Dragomir) ist aufschlussreich: „Wir alle und der verstorbene Pfarrer Ilie Sarbu haben ihm (dem Tunnelbauingenieur) geantwortet, dass diese Ikone und diese Stelle für uns alle und für alle Vorbeigehenden rumänischen Glaubens heilig sind, und dass wir nie daran vorbeikommen, ohne und zu bekreuzigen und unser Haupt zu entblößen. Niemand weiß wer und aus welchem Anlass diese Ikone bemalt hat.“
Es gibt auch andere Sagen über den wunderbaren Ursprung von dieser Ikone. Man erzählt zum Beispiel, dass ein christlicher Heerenführer mitsamt Pferd von einer Berghöhe in den Fluss Timis niedergefallen ist, als er von den Türken verfolgt wurde. Als Dank an Gott ließ er an einem Felsen die „Heilige Dreifaltigkeit“ bemalen. Daher der Name: der beschriebene Stein.
Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde der Beschriebene Stein im Jahre 1788; auf einer österreichischen Militärkarte wird diese Stelle als der Felsen der Heiligen Dreifaltigkeit bezeichnet. 1822 hat der Maler Moise Buru Scriitorul aus Cransebes die Ikone restauriert. Im Jahre 1929 ließ Vasile Dragomir und seine Frau (aus dem Ort Slatina Mica) eine Kapelle errichten zum Andenken an ihre einzige Tochter, die gestroben war. 1939 ließ das Bistum von Caransebes ein einstöckiges Haus für die Mönche sowie einen Glockenturm errichten. So ist das Kloster „Piatra Scrisa“ entstanden.
Dass dieser Ort ein göttlich gesegneter Ort ist, dafür gibt es viele Belege. So ist es vorgekommne, dass Kinder oder alte Leute auf wundersame Weise von schwersten Krankheiten geheilt und vor schweren Schäden bewahrt wurden, indem sie an diesem Ort gebetet oder die Ikone berührt haben.
Diese Wunderheilungen durch die Ikone sind in dieser Region wohlbekannt und darum kommt der Name Icona oder Iconia oft vor. Um die wunderbare Heilkraft der Ikone wissen nicht nur die orthodoxen Gläubigen, sondern auch die wenigen Katholiken, die es in der Gegend noch gibt. Sie kommen hierher, um zu beten und sie veranstalten religiöse Prozessionen bis zu diesem Ort. Eine neue Kirche wurde gebaut und ein weiterer Trakt wird im anliegenden Bereich des Klosters gebaut.



Nebenkloster vom Muntele Mic

Kirchweihfest: Heiliger Ilie (20.Juli)
Lage und Anfahrt: Naherholungsort Muntele Mic, Kreis Caras Severin

Kurzgeschichte: Der Naherholungsort Muntele Munteke Mic entstand 1935. Die Stadtwerke Temeswar bauten hier die ersten Berghütten. Es gab aber keinen Gebetsort für die Besucher des Naherholungsortes und für die heimische Bevölkerung. 1937 gab es schon eine Kapelle, wo der Gottesdiesnst an Sonntagen und Feiertagen abgehalten werden konnte. Am 2. Juli 1939 wurde der Grundstein für das neue Kloster vom Oberpfarrer Isaia Suru gelegt. Die Bauarbeiten dauerten bis im Oktober 1939, als die Kirche fertiggestellt wurde. Die Kirche war vor Weihnachten 1939 fertig. Sie befindet sich in einer Höhe von 1550 m und als Baumaterial wurden Tannenbalken verwendet. Die Kirche ist 9 Meter lang, 8 Meter breit und 20 Meter hoch. Die innre Einrichtung der Kirche ist im byzantischen Stil und sämtliche kirchliche Kultgegenstände sind aus Eichenholz handgeschnitzt. Die Kirchweihe wurde am 1. Mai vom Bischof Vasile Lazarescu vorgenommen. In der Nähe der Kirche gibt es auch ein Haus für die Mönche, das heute aber von den Bergrettungsmannschaften benutzt wird.
Die innere Wandmalerei wurde in den 70er Jahren von Elvira Dascalescu und ihrem Ehemann angefertigt auf Betreiben vom damaligen Erzbischof Nicolae Corneanu.
Am 20.Juli 1980 wurde die Kirche vom Vikarbischof Timotei Lugojanul neu geweiht.
Zur Zeit wird nördlich von der Kirche ein neuer Trakt mit Wohnungen für die Mönche gebaut.



Nebenkloster Semenic

Kirchweihfest: Heiliger Ilie (20.Juli)
Lage und Anfahrt: Valiug, Naherholungsort Semenic, Kreis Caras Severin

Kurzgeschichte: Die besondere Schönheit des Ortes veranlasste in den Jahren 1945-1946 die gläubigen Orthodoxen dazu, auf einer Grundmauer aus Stein und Eisen eine Holzkirche zu bauen. Die Kirche ist den Holzkirchen in der Maramuresch ähnlich. Die Anregung zum Bau von einem Kloster kam vom Ingenieur Alexandru Papp, dem damaligen Direktor der U.D.R Werke Resita. Das Bauprojekt wurde vom Architekten Gheorghe Raureanu im Jahre 1943 erstellt. Das Innere der Kirche beträgt eine Länge von 11,90m, die Breite hat 5,40m und der Turm erreicht eine Höhe von 20m. Die Kuppel liegt auf einem Metallgerüst, um den starken Winden standzuhalten. Die Kirche ist schifförmig, mit Altar, Naos, Pronaos und Vorhalle. Die Ikonostase ist aus Holz. Nur die Altarpforten sind geschnitzt und allein die heiligen Apostel sind auf den Ikonen zu sehen.
Nach Dezember 1989 befindet sich das Nebenkloster in der Obhut vom Hieromonachen Porfirie Nica, der einen neuen Trakt mit Mönchszellen, Küche und Refektorium errichten ließ.

Nebenkloster Bagaltin

Kirchweihfest: Die heiligen Apostel Petrus und Paulus (29.Juni)
Lage und Anfahrt: Dorf Bogaltin, Kreis Caras Severin

Kurzgeschichte: Der Grundstein der Kirche wurde 1949 gelegt. Das Kloster wurde hauptsächlich von seinem Hauptstifter Ioan Radulescu mit Hilfe von Nicolae Canicean, Gheorghe Sorescu, Lazar Draghicescu und Nimfodora Ghergulescu gebaut. Alle stammen aus Bogaltin. Die Kirche wurde aus Stein und Ziegelstein gebaut und ist kreuzförmig. Das Innere der Kirche ist 10m lang und die Breite beträgt 5m. Die Ikonostase ist aus Lindenholz und weist drei Reihen von Ikonen auf. Der Altar wird durch zwei Fenster erhellt und im Pronaos gibt es auf jeder Seite je ein Fenster.
Vor der Kirche steht ein Gebäude, das das Abtamt, drei Mönchszellen und ein Refektorium.
Geweiht wurde die Kirche am 8. Juli 1959 von Vasile Lazarescu, dem Metropoliten des Banats.

Nebenkloster Poiana Marului

Kirchweihfest: Christi Himmelfahrt (40 Tage der Auferstehung Jesu Christi)
Lage und Anfahrt: Maru, Naherholungsort Poiana Marului, Kreis Caras Severin

Kurzgeschichte: Im Naherholungsort Poiana Marului gab es mehrere Almhütten, die zur Kirchengemeinde Maru gehörten. Auf Anregung vom Pfarrer Dorel Fercea und mit Hilfe der Kirchengemeinde wurde in der Nähe des Friedhofs von Poiana Marului eine Kapelle errichtet, um die religiöse Betreuung zu gewährleisten. In der Gegend gibt es seit 1990 viele Ferienhäuser und es war notwendig, dass man eine Kirche bauen sollte.
Im Jahre 2000, am 12. August, wurde hier eine erste Messe gehalten und der Ort wurde den Mönchen anvertraut, damit sie ein Kloster hier bauen sollen. In nur zwei Jahren wurde die neue Kirche im byzantinischen Baustil errichtet. Zur Zeit wird an den Wandmalereien und an der Ikonostase gearbeitet.

Nebenkloster Gornea

Kirchweihfest: Mariä Opferung (21.November)
Lage und Anfahrt: Sichevita, Dorf Gornea, Kreis Caras Severin

Kurzgeschichte: Das Kloster befindet sich 200m von der Landstraße entfernt, an der Kreuzung , von welcher der Weg nach Gornea führt. Die Anregung zum Bau von diesem kleinen Kloster kam von Gheorghe Varan, dem Oberpfarrer aus Oravita. Mitgeholfen hat der Bürgermesiter von der Gemeinde Sichevita, Gheorghe Birtea. Dafür hat man die Grenzstation am Rande des Dorfes Gornea übernommen. Im Mai 2001 kamen hierher die ersten Klosterbewohner: die Nonnen Macaria und Anastasia Grapean vom Nebenkloster Patrunsa aus dem Kreis Valcea. Im Laufe von einem Jahr konnte im Gebäude eine Kapelle eingerichtet werden sowie das Abtamt und fünf Nonnenzellen.
2002 wurden noch ein Refektorium, eine Küche und zwei weitere Wohnzellen angelegt.
Im Jahre 2003 wurde der Grundstein für die neue Kirche gelegt, die heute fast fertig ist. Dieses Nebenkloster spielt eine große Rolle bei der Erneuerung des geistlichen Lebens in dieser Donaugegend.

Nebenkloster Baile Herculane (Herkulesbad)

Kirchweihfest: Die Geburt Mutter Gottes (8.September)
Lage und Anfahrt: Nicolae Stioca de Hateg, Villa Dobosanu, Kreis Caras Severin

Kurzgeschichte: 1925 stiftete die Familie Dobosanu dem Bistum Caransebes eine Villa.
1946 wurde die Villa beschlagnahmt und bekam dann verschiedene Verwendungen. Hier wurden sogar Touristen beherbergt. Es ist ein einstöckiges Gebäude mit mehr als 40 Zimmern und es war total verwahrlost. 1998 wurde das Gebäude an das Bistum Caransebes zurückgegeben. Es wurde beschlossen, dass daraus eine sozial-religiöse Einrichtung entstehen sollte. Die ersten Nonnen, die hierhergebracht wurden, beschäftigten sich vor allem mit der Instandsetzung der Villa. So entstand ein Erholungsort für Angehörige des Klerus und für unbemittelte Gläubige.
Die Reparaturarbeiten wurden kräftig vorangetrieben mit Hilfe vom Oberpfarramt Baile Herculane und mit der Unterstützung von orthodoxen Gläubigen. Im Erdgeschoss des Gebäudes wurde eine Kapelle eingerichtet, wo täglich Messen gehalten werden und gebetet wird.
 
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